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Kleine Tipps Helfer für mehr Wohlbefinden

Dem Elektrosmog und den Allergenen auf der Spur sein, den Hausstaub wirkungsvoll binden oder die Pollen von draußen einfach mit einem hauchzarten Gitter aussperren: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, im Wohnbereich auftretende gesundheitliche Beschwerden zu verhindern oder wenigstens zu mildern.

Ursachenforschung bei Hausstauballergie

Quelle: pixelio.de/S. Hofschlaeger

Elektrosmog messen und abschirmen

Hannover. Elektrosmog kann für den Menschen zu einem erheblichen Gesundheitsproblem werden und sogar den Schlaf negativ belasten. Wer empfindlich auf hoch- oder niederfrequente Felder reagiert, sollte wissen, womit er sich umgibt. Hier leistet ein spezielles Prüfgerät gute Dienste, um Strahlungsquellen aufzuspüren. Das können Kabel und Leitungen hinter verputzten Wänden sein, ebenso aber Elektrosmog, der sich durch Abstrahlungen von PC, Laptop, Smartphone, Lampen, Radioweckern oder anderen technischen Quellen ergibt.

Ruhige Nächte für Allergiker

Neurodermitis, chronischer Schnupfen oder allergisches Asthma: Gesundheitliche Reaktionen auf die Ausscheidungen von Milben sind vielfältig. Weil das Bett als bevorzugter Aufenthaltsort der Hausstaubmilbe gilt, müssen Kissen und Decken besondere Kriterien erfüllen, um der Allergie entgegenzuwirken. Bettdecke und Kissen sollten mit Synthetikfasern gefüllt und mindestens bei 60 Grad, besser noch bei 95 Grad waschbar sein. Der atmungsaktive Bezug sollte aus reiner Baumwolle bestehen. Alternativ bieten sich sogenannte Encasing-Bezüge an, die den Kontakt zu Milbenallergenen verhindern und allergische Reaktionen minimieren.

Weniger Staub aufwirbeln

Hausstauballergiker setzen aus Angst, sich mit einem Teppichboden einen Staubfänger ins Haus zu holen, oftmals auf Laminat- oder Parkettböden. Doch während sich Staubflusen auf glatten Fußböden schneller sammeln, hochfliegen und in die Atemwege geraten, tragen kurzflorige Läufer und Teppiche dazu bei, dass in der Wohnung nicht unnötig Staub aufgewirbelt wird. Sie lassen sich an der frischen Luft ausklopfen und sollten regelmäßig mit einem Staubsauger abgesaugt werden, der mit einem sogenannten HEPA-Filter ausgestattet ist. Damit werden dieAllergene aus der vom Sauger verbrauchten Luft gefiltert.

Gegen Heuschnupfenist ein Kraut gewachsen

Pflanzen sorgen für gute Luft, im Freien ebenso wie in stickigen Räumen. Von dem positiven Effekt auf das Raumklima profitieren auch Allergiker und Asthmatiker. Denn Bergpalme, Strahlen-aralie, Grünlilie und Co. filtern biszu 80 Prozent unterschiedlicher Schadstoffe aus der Luft. Sie erhöhen zudem die Luftfeuchtigkeit und sorgen so für eine verbesserte Atemluft und befeuchtete Schleimhäute. Außerdem wird der Hausstaub durch die Blätter gebunden und fliegt nicht mehr im Zimmer umher. Verzichten sollten Allergiker hingegen auf blühende Pflanzen, besonders auf Hyazinthen.

Ursachenforschung bei Hausstauballergie

Geschätzte 8000 bis 25000 Hausstaubmilben tummeln sich auf jedem Quadratmeter Matratze. Mit einem speziellen Teststreifen lässt sich die Allergenkonzentration, also die Menge der allergieauslösenden Eiweiße der Tiere, im Bett, auf dem Sofa oder am Kuscheltier bestimmen. Eine Verfärbung auf dem Streifen zeigt, wie gering oder hoch die Belastung in den einzelnen textilen Gegenständen ist und wo eine Anti-Milben-Behandlung angezeigt ist.

Besser schlafen hinter Gittern

Mit den ersten warmen Tagen streuen Haselnuss, Erleund Birke ihre Pollen in die Frühlingsluft. Heuschnupfengeplagten tropfen tagsüber die Nasen, die Augen tränen. Damit sie dennoch ohne Beschwerden lüften und bei offenem Fenster schlafen können, empfiehlt sich ein Pollenschutzgitter, das mit Klettstreifen ins offene Fenster gespannt wird. Das Polyesternetz lässt frische Luft herein, sperrt den Pollenstaub der Frühblüher aber weitgehend aus. Denn der bleibt an der gebauschten Oberfläche der einzelnenPolyesterfäden hängen.

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