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Österreich schickt Astronauten in die Wüste
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Mars-Mission Österreich schickt Astronauten in die Wüste

Mit dem Raumanzug durch die Wüste: Forscher aus Österreich planen als Vorbereitung für zukünftige Mars-Missionen einen vierwöchigen Test in einer Wüste in Oman. Schon in wenigen Monaten soll es losgehen.

Die „Analog-Astronauten“ sollen vier Wochen in einer Wüste in Oman experimentieren.

Quelle: dpa/Archiv

Innsbruck. Österreich schickt ein Forscherteam nach Oman, um dort Erkenntnisse für Mars-Missionen zu gewinnen. Die „Analog-Astronauten“ sollen Anfang Februar 2018 in einem Wüstengebiet des Regierungsbezirks Dhofar im Süden des Sultanats vier Wochen lang experimentieren, wie mögliche Hürden und Gefahren einer solchen Reise am besten bewältigt werden könnten, teilte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) am Dienstag mit.

ÖWF-Forscher waren schon auf Gletschern unterwegs

„Das Testgelände bietet eine große Vielfalt an sandigen und steinigen Oberflächen und unterschiedlich steilen Hängen“, erklärte der Leiter der Mars-Simulation, Gernot Grömer. Voraussichtlich 15 Feldforscher sollen in Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftsteams Experimente ausführen - Vorschläge dafür können noch bis zum 30. Juni eingereicht werden.

Das ÖWF ist ein Netzwerk für Raumfahrtspezialisten und Weltrauminteressierte, das mit Forschungseinrichtungen,Industrie und Politik zusammenarbeitet. Die bisher elf Expeditionen in Mars-ähnliche Regionen führten die Teams seit 2003 unter anderem nach Marokko, in die USA, nach Spanien sowie auf Gletscher.

Von dpa/RND/zys

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