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Kolditz verlässt die HF Springe
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Handball Kolditz verlässt die HF Springe

Der 26-Jährige legt eine Handballpause ein. Torhüter Mustafa Wendland und Pawel Pietak verlängern ihre Verträge bei den Deisterstädtern hingegen um zwei Jahre.

Maximilian Kolditz (am Ball) hat in der vergangenen Saison viel Verletzungspech gehabt. Nun legt der 26-Jährige eine Handballpause ein.

Quelle: Person

Springe. Das Personalpuzzle für die nächste Saison in der 3. Liga ist fast fertig: Die HF Springe können auch in den nächsten zwei Spielzeiten auf die Dienste von Pawel Pietak und Mustafa Wendland zählen – beide haben ihre auslaufenden Verträge bis Sommer 2019 verlängert. Maximilian Kolditz wird den Schwarz-Weißen indes den Rücken zukehren, der zuletzt oft verletzte Linksaußen hat um Auflösung seines bis 2019 datierten Kontrakts gebeten.

Rückblick: In der Saison 2014/15 feierten die Deisterstädter den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte – den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Großen Anteil daran hatte der Spieler mit der Rückennummer 3, mit 126 Toren war Kolditz der beste Tor nur einer Serie in der Zweitklassigkeit der Zwangsabstieg feststand, setzte der Rechtshänder, der seit 2011 für die Springer aktiv war, ein Zeichen und verlängerte seinen auslaufenden Vertrag um drei Jahre. Erfüllen wird er diesen jedoch nicht. Nachdem der 26-Jährige in dieser Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte und es nur auf 14 Saisoneinsätze brachte, möchte er eine Handballpause einlegen. In gegenseitigem Einvernehmen haben sich Spieler und Verein auf eine Auflösung des Kontraktes verständigt.

Dennis Melching bedauert Kolditz’ Entscheidung, kann sie jedoch verstehen. „Wir bedanken uns bei Maxi für sechs tolle Jahre und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute – vor allen Dingen etwas mehr Gesundheit“, sagt der Manager. Kolditz will sich auf seinen Beruf als Immobilienkaufmann konzentrieren. „Ich möchte mich bei Dennis Melching für die jahrelange Unterstützung bedanken. Den Jungs wünsche ich viel Erfolg und viele Siege. Bedanken möchte ich mich auch bei den Springer Fans, die uns immer toll unterstützt haben“, sagt er.

Wenn Kolditz künftig von der Tribüne aus zusieht, dann werden auf dem Parkett auch weiterhin Rechtsaußen Pietak und Torhüter Wendland stehen. Wendland, der im Jahr 2013 aus Stralsund nach Springe gewechselt ist, hat sich zu einer festen Größe zwischen den Pfosten entwickelt. „Das ist eine gute Entscheidung für ihn und für uns“, sagt Melching. Und auch Pietak hängt noch zwei Jahre ran – der 35-Jährige ist am Deister ein Publikumsliebling.

Von Benjamin Gleue

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