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Attacke von Großfamilie: Revision gegen Urteil
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Hamelner Tumulte Attacke von Großfamilie: Revision gegen Urteil

Im Fall der Attacken einer Großfamilie auf Polizisten und Klinikpersonal in Hameln geht die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil gegen den Haupttäter vor. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover mitteilte, geht es ihr vor allem darum, dass die Strafe von zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt wurde. 

Quelle: Ulrich Behmann/DWZ/dpa/Archiv

Hannover/Hameln. Die Behörde legte deshalb Revision ein. Im Prozess hatte die Anklage zweieinhalb Jahre Haft gefordert, wobei zusätzlich auch ein Einbruchsdiebstahl berücksichtigt wurde.

Nach dem Tod eines mutmaßlichen Tankstellenräubers in Hameln ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen und der Polizei gekommen. 14 Beamte wurden bei den Krawallen verletzt. Der Mann war aus dem 7. Stock des Gerichts gestürzt und seinen Verletzungen erlegen.

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Die sechs Mitglieder einer Großfamilie waren am Mittwoch verurteilt worden, weil sie nach einem tödlichen Fluchtversuch eines festgenommenen Angehörigen aus dem siebten Stock des Amtsgerichts Beamte und Sanitäter angegriffen hatten. Verletzt wurden 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte. Die fünf Männer und eine Frau erhielten unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs Strafen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren auf Bewährung.

Vor Gericht: 18 Begriffe, die sie zu deutschen Gerichtsverfahren kennen sollten.

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dpa

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