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Urteil nach Säureattacke ist nun rechtskräftig
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Fall Vanessa M. Urteil nach Säureattacke ist nun rechtskräftig

Ein Mann verätzte und entstellte das Gesicht seiner Exfreundin mit Rohrreiniger schwer. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgericht Hannovers gegen den Täter für rechtskräftig erklärt. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt.

So sah Vanessa M. drei Wochen nach dem Säureangriff aus.

Quelle: Rainer Surrey/Archiv

Hannover. Nach dem Säureanschlag eines Mannes gegen seine Ex-Freundin hat der Bundesgerichtshof das Urteil des Landgerichts Hannover für rechtskräftig erklärt. Der 33-Jährige hatte das Gesicht der Frau im Februar 2016 mit Rohrreiniger schwer entstellt. Wegen schwerer Körperverletzung war er am 25. August zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Noch im Gerichtssaal hatte er zunächst auf Rechtsmittel verzichtet. Danach wandte er sich jedoch an das Gericht, weil er seine Strafe eher für zu gering hielt, während sein Verteidiger gleichzeitig Rechtsmittel einlegte.

Ein Säure-Angriff durch ihren Ex-Freund hat die linke Gesichtshälfte von Vanessa M. aus Leinhausen verätzt. Nach drei Wochen zeigt sich die 27-Jährige der Öffentlichkeit. 

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Der Bundesgerichtshof (BGH) habe nunmehr entschieden, dass der Rechtsmittelverzicht wirksam war, teilte das Landgericht am Dienstag mit. Am Jahrestag des Anschlags hatte die 28-Jährige aus Hannover den Verein "AusGezeichnet" gegründet. Er richtet sich an Menschen, die von Narben gezeichnet sind, die anders aussehen - sei es durch eine Säureattacke, ein Feuer, einen Unfall oder von Geburt an.

lni

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