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Schulz-Effekt wirkt auch in SPD Hannover
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Mehr Parteimitglieder Schulz-Effekt wirkt auch in SPD Hannover

Auch in Hannover gab es durch Euphorie über den neuen SPD-Kandidaten Martin Schulz Zuwachs für die Partei. Seit Januar konnte die SPD in Hannover 200 neue Mitglieder gewinnen.

Auch die SPD in Hannover kann sich seit Bekanntgabe von Schulz Kandidatur über mehr Mitglieder freuen.

Quelle: Archiv

Hannover. Die Euphorie, die der neue SPD-Vorsitzende Martin Schulz in seiner Partei und darüber hinaus auslöst, spüren die Genossen auch in Hannover. Mehr als 200 neue Mitglieder verzeichnet der SPD-Regionsverband, seitdem Schulz Ende Januar als Kanzlerkandidat nominiert wurde. Zum Vergleich: 390 Neu-Genossen hat die hannoversche SPD 2016 insgesamt hinzugewonnen - und das war ein sehr erfolgreiches Jahr.

Kommunalwahlen wie im Jahr 2016 bescheren den Parteien stets neue Mitglieder, hinzu kam Ende des Jahres der Trump-Effekt. Gegen wachsenden Populismus wollten immer mehr Menschen Flagge zeigen und wandten sich den etablierten Parteien zu. Hinzu kommt für die SPD nun der Schulz-Effekt. „Wäre schön, wenn die Kommunalwahlen jetzt stattfinden würden“, sagt Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci.

Tatsächlich hatte die SPD im September 2016 noch eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Sie rutschte im Stadtgebiet um fast 6 Prozentpunkte ab und verlor vier Sitze im Rat. Da die Grünen ebenfalls weniger Wähler mobilisierten, reichte es am Ende nicht mehr für eine Fortsetzung der rot-grünen Mehrheit - sowohl im Rat als auch im Regionsparlament.

Die Neumitglieder der Regions-SPD rekrutieren sich nach Angaben der Partei aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten. „Das ist anders als bei anderen Eintrittswellen“, sagt Uta Biermann, Leiterin der SPD-Geschäftsstelle.

Bei der hannoverschen CDU ist man froh, die Mitgliederzahl halten zu können. Rund 1500 Parteizugehörige zählt der Stadtverband aktuell - so viel wie im vergangenen Jahr.

asl

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