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So gut schmeckt Honig aus Hannover
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HonigBox So gut schmeckt Honig aus Hannover

Auch in einer Großstadt wie Hannover ist Platz für Bienen. Das beweisen viele kleine Imkerprojekte. Fünf von ihnen haben sich jetzt zusammengeschlossen: In der „Hannover HonigBox“ verkaufen sie Honig aus Burg, der List, dem Sahlkamp, Waldheim und Langenhagen.

Eberhard Irion (3. von links) hatte die Idee zur Honigbox.

Quelle: Johanna Stein

Hannover. „Wir wollten zeigen, dass man auch in der Stadt leckeren Honig produzieren kann“, sagt Eberhard Irion, Geschäftsführer der Internationalen Stadtteilgärten. Der gemeinnützige Verein hat die Honigbox initiiert, in der sich auch Produkte des Schulbiologiezentrums, von Hannover summt!, der Schülerfirma Imkerei der IGS List und aus dem Kleingarten Waldesgrün finden.

„Wir wollen mit dem Projekt auf Nachhaltigkeit und Biodiversität hinweisen“, sagt Heike Uphoff, Lehrerin für Bienenunterricht im Schulbiologiezentrum. Das Tier sei zur Symbolfigur geworden, um die Probleme Klimawandel und Artensterben zu thematisieren. „Außerdem ist die Biene, auch wenn sie manchmal nerven kann, ein sehr positiv konnotiertes Tier“, sagt Irion. In Kinderbüchern sei sie immer dabei - „so ein schönes, sympathisches Tierchen“, sagt der Stadtteilgärtenchef.

Die Honigbox mit fünf Gläsern à 125 Gramm ist ab sofort bei der Tourist-Information am Ernst-August-Platz oder im Neuen Rathaus für 19,95 Euro erhältlich.

Auch für die Schülerfirma der IGS List gehört das Imkern seit Langem zum Schulalltag: Vor zwölf Jahren gründete sich die selbstständige Firma. Rund 20 aktive Mitglieder kümmern sich um den Bienenbestand im Wasserturm, ehemalige Schüler unterstützen sie dabei. Ebenfalls an der Honigbox beteiligt sind die Umweltschutzinitiative Hannover summt!, die sich für Honig- und Wildbienen einsetzt, sowie Sylvia und Michael Remé, die im Waldheimer Kleingarten Waldesgrün imkern.

Dass die Honigbox nun beim Stadtmarketing erhältlich ist, freut die Initiatoren besonders. „Das zeigt, dass die Stadt dahintersteht“, sagt Irion. Die Boxen sind auf 100 Stück limitiert - bei guter Nachfrage können sich die Imker aber eine Neuauflage vorstellen.

Von Johanna Stein

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