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Osterfeuer auf der Bult trotzt der Feuchtigkeit
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Hiroshima-Hain Osterfeuer auf der Bult trotzt der Feuchtigkeit

Wer nach dem feuchten Vormittag geglaubt hatte, das Osterfeuer am Hiroshima-Hain auf der Alten Bult werde nicht brennen, sah sich um 18 Uhr eines Besseren belehrt. Mithilfe eines Gasbrenners stand der vier Meter hohe Berg von trockenem Geäst im Nu in Flammen.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Bewacht wurde er dabei von den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Stöcken. Zum 32. Mal seit 1986 hatte der SPD-Ortsverein Südstadt-Bult zu dem brandheißen Spektakel geladen, und wieder kamen einige tausend Besucher, um dem traditionsreichen Brauch zu frönen.

Die Kirschbäume rundherum blühten in voller Pracht, beschienen von der tiefstehenden Abendsonne, und insbesondere die Kinder waren Feuer und Flamme ob des weiträumig abgesperrten Brandes. Einige kletterten auf nahe Bäume, meinten wohl, dort noch einen besseren Überblick zu haben, andere übten sich im Stöckchen-Weitwurf, um die Flammen noch länger am Leben zu halten.

Wer nach dem feuchten Vormittag geglaubt hatte, das Osterfeuer am Hiroshima-Hain auf der Alten Bult werde nicht brennen, sah sich um 18 Uhr eines Besseren belehrt. Mithilfe eines Gasbrenners stand der vier Meter hohe Berg von trockenem Geäst im Nu in Flammen.

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Schon seit Februar, berichtete der Südstädter Bürgermeister Lothar Pollähne, hätten Kleingärtner ihr Geäst auf die Bult gebracht. Zum Glück seien dieses Jahr wenig Grünschnitt, Türen oder dicke Wurzeln angekarrt worden. Zweimal wurde der gewaltige Berg von Ästen und Zweigen in den vergangenen Tagen nochmals mithilfe eines Treckers umgeschichtet, um Kleintiere zuverlässig zu vertreiben. Größere Äste und Stämme wurden vorsorglich zersägt, damit alles Holz zuverlässig verbrennt.

2500 Bratwürstchen lagen zum Verzehr bereit, wie Bürgermeister Thomas Hermann erzählte: „Nach dem Würstchenverbrauch schätzen wir dann, wie viele Besucher beim Osterfeuer waren.“ 40 Mitglieder des Ortsvereins verkauften Gegrilltes, Brezeln und kalte Getränke. Und auch Oberbürgermeister Stefan Schostok, Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci und die frühere SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi statteten dem stimmungsvollen Schauspiel auf der ehemaligen Pferderennbahn – zumindest kurzzeitig – einen Besuch ab. Die Glut heizte bis in die Nacht hinein, und so musste trotz kühler acht Grad Lufttemperatur niemand frieren.

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