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Oberleitungsstörung behoben – weiter Verspätungen möglich
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Zwischen Linden/Fischerhof und Bismarckstraße Oberleitungsstörung behoben – weiter Verspätungen möglich

Wegen einer Oberleitungsstörung ist es am Dienstagmorgen zu erheblichen Verzögerungen im Bahnverkehr in der Stadt und der Region Hannover gekommen. Der Deutschen Bahn zufolge mussten zahlreiche S-Bahnen eine Umleitung fahren. Mehrere Haltestellen mussten entfallen. Gegen 10.30 Uhr wurde die Störung behoben.

Quelle: Zaengel/Archiv (Symbolbild)

Hannover. Zum dritten Mal binnen elf Tagen hat ein Oberleitungsschaden am Dienstag den Zugverkehr im Raum Hannover empfindlich beeinträchtigt. Nach Angaben der Bahn war ein abgerissener Kreuzungsverbinder verantwortlich dafür, dass es zwischen 6.30 und 10.30 Uhr und damit mitten im Berufsverkehr zu Zugausfällen, -umleitungen und -verspätungen kam. Das Bauteil kommt über Weichen an der Stelle zum Einsatz, wo sich Oberleitungen verzweigen. Die genaue Ursache für den Defekt ließ sich nicht ermitteln.

Betroffen war der Streckenabschnitt zwischen Bismarckstraße und Linden-Fischerhof. Beide Bahnhöfe sowie auch derjenige in Hannover-Bornum konnten zeitweise nicht angefahren werden. Für insgesamt 68 Züge – hauptsächlich S-Bahnen der Linien S1, S2, S21, S4, S5 und S51, aber auch Fernverkehrszüge – geriet damit der Fahrplan durcheinander. Auch nachdem ein Werkstatttrupp den Schaden behoben hatte, dauerte es noch eine Zeit, bis der Verkehr wieder pünktlich lief.

Den Fahrgästen hatten die Möglichkeit auf die Stadtbahnen der Üstra auszuweichen. Die Fahrscheine der Deutschen Bahn waren dort weiter gültig.

Es handelte sich um die dritte Oberleitungsstörung in nur zwei Wochen in Hannover. Am 7. und am 9. April hatten Vögel die Kurzschlüsse verursacht, die daraufhin den Bahnverkehr in der Region Hannover lahmgelegten.

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Ob Ihre Bahnverbindung betroffen ist, können Sie hier überprüfen.

ewo/asl

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