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Messerstecher von Kleefeld fühlt sich verfolgt
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Anwalt Messerstecher von Kleefeld fühlt sich verfolgt

Der 25-Jährige, der am Dienstagabend einen 23-Jährigen in Kleefeld erstochen haben soll, fühlt sich offenbar verfolgt und beobachtet. Das sagt sein Verteidiger Jörg Salzwedel gegenüber der HAZ. „Aus diesem Grund trug er seit Monaten ein Messer zum Eigenschutz bei sich“, sagt der Anwalt.

Eine Kerze erinnert in Kleefeld an den erstochenen 23-Jährigen.

Quelle: Christian Elsner

Hannover. Sein Mandant habe bereits selbst gesagt, „dass er einen Arzt braucht und behandelt werden muss“. Salzwedel beschreibt den Zustand des Syrers als „desolat und ungewöhnlich schlecht“.

Bei einer Auseinandersetzung in Kleefeld ist ein 23-Jähriger niedergestochen worden. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

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Warum sein Mandant auf den 23-Jährigen losgegangen sei, könne sich bislang niemand erklären. „Er war sein bester Freund“, sagt Salzwedel, „selbst mein Mandant kann die Tat nicht nachvollziehen.“ Angeblich habe der 25-Jährige einige Erinnerungslücken und könne sich daher nicht an den Abend in der Kleefelder Parkanlage erinnern. Der 25-Jährige habe aber nach eigenem Empfinden aus Notwehr gehandelt.

Bislang führte der Syrer ein unauffälliges Leben. „Er spricht gut Deutsch und war an der Universität eingeschrieben“, sagt sein Verteidiger Salzwedel. Allerdings habe der 25-Jährige das Studium aus bisher nicht näher bekannten Gründen abgebrochen. „Seine psychische Verfassung muss näher beleuchtet werden“, sagt Salzwedel. Das Ergebnis könne entscheidende Auswirkungen auf das Strafverfahren haben.

pah

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