Menü
Herrenhäuser Gärten laden zum Osterspaziergang
Klein Mittel Groß

Sonntag Herrenhäuser Gärten laden zum Osterspaziergang

Trotz kalter Temperaturen hat es am Sonntag viele Hannoveraner zum Osterspaziergang in die Herrenhäuser Gärten verschlagen. Dort gab es auch ein paar ganz spezielle Gäste – manche von ihnen mit langen Ohren und hoppelndem Gang.

Quelle: Zgoll

Hannover. Viona (13), Konrosch (10) und Scarlett (7) sind hoch erfreut. Dass sie sich ihre Ostereier im Großen Garten nicht selbst suchen müssen, sondern ihnen der Osterhase gleich freigiebig seine große Schütte hinhält – das vereinfacht die Sache. Die Kinder aus Ahlem haben sich mit ihren Eltern schon recht früh zum Osterspaziergang in den Herrenhäuser Gärten eingefunden, ist es doch an diesem Sonntagvormittag bei 8 Grad Kühle und frischem Wind wenigstens noch trocken. Der Osterhase, hinter dem sich die 22-jährige Kerstin Vasquez-Voss verbirgt, ist nicht böse ob der kühlen Witterung. „Vor fünf Jahren war es zu Ostern 30 Grad warm, da war mir eher zu warm in meinem Kostüm.“

Ihre Schwester Alba, auch als Osterhase unterwegs, berichtet von den kleineren Kindern, die zunächst Angst haben vor den übergroßen Langohren. „Aber wenn ich ihnen die Hand hinstrecke und ihnen Zeit lasse, tauen sie schon auf“, erzählt die 17-Jährige. Die Erwachsenen, erzählen die beiden Hasenschwestern, würden zuerst meist Nein sagen zur österlich verpackten Schokolade – dann aber oft umschwenken und sich als durchaus wählerisch erweisen.

Trotz kalter Temperaturen hat es am Sonntag viele Hannoveraner zum Osterspaziergang in die Herrenhäuser Gärten verschlagen. Dort gab es auch ein paar ganz spezielle Gäste – manche von ihnen mit langen Ohren und hoppelndem Gang.

Zur Bildergalerie

Die Steigerauffahrt nahe der Kaskade wird zunächst nur zögerlich angenommen, hier muss man auch mindestens 16 Jahre alt sein, um sich einen Überblick über die Gartenkunst des Barock zu verschaffen. Dafür finden sich immer genug junge Interessenten für Spiele mit Seifenblasen und Schwungtuch, auch am Riesenküken finden die Kinder schnell Gefallen. Frau Frühlingsfee alias Nicole Genzky bastelt mit neugierigen Besuchern Windbälle, die man effektvoll herumschleudern kann. Hailey (2), Emily (6), Aniyah (7) und Ceylin (3) probieren das gleich aus zwischen den Rabatten, es ist ein farbenprächtiges Spektakel vor dunkel dräuenden Wolken. Die Frühlingsfee, die der Hemminger Erlebnispädagogik-Firma Xiè-Xiè entschwebt ist, ist heilfroh, dass es nicht schauert: „Dann funktioniert das nicht mehr so gut mit den Papierkugeln.“

Doch es sind nicht nur die Kinder, die in großer Zahl am Osterspaziergang in Herrenhausen teilnehmen. Natürlich haben sie ihre Eltern im Schlepptau, und für Besucher ohne Kind und Kegel werden diverse Führungen durch den Festsaal des Galeriegebäudes, das Museum und den Großen Garten angeboten.

E-Mail facebook twitter google+WhatsApp
Voriger Artikel: Der Osterhase hoppelt durch den Zoo
Home
Nächster Artikel: Gruppenschlägerei endet mit Messerstichen