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Amnesty-Protest auf CeBIT gegen Todesstrafe in Japan
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Amnesty International Amnesty-Protest auf CeBIT gegen Todesstrafe in Japan

Am Montagmorgen protestierten Amnesty-Aktivisten vor dem Messeeingang Nord am Europaplatz gegen Hinrichtungen in Japan. Der ostasiatische Staat ist diesjähriges Partnerland auf der Technologiemesse in Hannover. Amnesty International mahnt seit Jahren die Todesstrafe in Japan an.

Die Demonstranten positionierten sich am Europaplatz vor dem Eingang Nord. 

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel und der japanische Premierminister Shinzo Abe den traditionellen Rundgang auf der CeBIT absolvierten, positionierten sich vor dem Messeeingang rund 20 Demonstranten, um gegen die Todesstrafe in Japan zu protestieren. 

Einige Aktivisten verbanden sich die Augen und legten sich Schlingen um den Hals, andere hielten Banner hoch, um auf die Lage in Japan aufmerksam zu machen. 

Japan ist einer von weltweit nur noch zwei hoch industrialisierten Staaten, in dem weiterhin Todesurteile vollstreckt werden - der andere sind die USA. Laut Amnesty International, wurden im von 1945 bis Ende Dezember 2016 692 Menschen gehenkt, wobei auf den Zeitraum 1980 bis Ende 2015 123 Hinrichtungen entfallen.

jw

Am Montagmorgen ließ sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe herumführen.

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