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Pendlerparkplätze werden Ende Mai freigegeben
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Wunstorf Pendlerparkplätze werden Ende Mai freigegeben

Nach witterungsbedingten Verzögerungen wird der neue Pendlerparkplatz nördlich des Bahnhofs nun erst Ende Mai freigegeben. Nach Angaben von Regionssprecher Klaus Abelmann arbeiten die Bauarbeiter derzeit an Asphaltdecken, Beleuchtung und Begrünung auf dem Grundstück.

Auf der Nordseite des Wunstorfer Bahnhofs entstehen weitere Pendlerparkplätze.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Das Areal befindet sich am Beginn der Straße Im Stadtfelde, neben dem Gebäude mit  Getränke- und Textilmarkt. Insgesamt stehen dort künftig 115 neue Stellplätze zur Verfügung. Geplant ist auch eine Ladesäule, an der zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können. Diese muss aber noch errichtet werden. Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei 530.000 Euro, an denen sich Land und Bund mit Fördergeld nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beteiligen.

Nebenan verläuft auf städtische Kosten ein neuer Rad- und Fußweg für 36.000 Euro, der langfristig auch eine Verbindung zwischen dem Bahnhof und den Wohngebieten der Oststadt und Luthes herstellen soll. Dieser wird zunächst aber nur bis zum hinteren Ende des Parkplatzes realisiert. Bevor der Rest kommt, soll nach Wunsch des Rates erst noch eine sichere Querung der Bundesstraße 441 entwickelt werden.

Auch für Fahrräder läuft unterdessen schon die Suche nach neuen Parkmöglichkeiten für Umsteiger. Zählungen der Stadt hatten im Herbst ergeben, dass an jedem der drei Bahnhofszugänge etwa 100 Plätze fehlen. Sie hat der Region jetzt Vorschläge gemacht, wo sie geschaffen werden könnten. "Weil kein Platz für zusätzliche Anlagen ist, könnten die vorhandenen zu doppelstöckigen umgerüstet werden", sagte Stadtsprecher Alexander Stockum. Die Stadt liebäugelt mit Modellen, bei denen auch Nutzer der oberen Reihe ihre Fahrräder ohne größeren Kraftakt einstellen können.

Die Region hat das geprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass die vorhandenen Abstellanlagen dabei nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Tiefe umgebaut werden müssten, so dass der Aufwand aus ihrer Sicht zu groß ist. "Die Installation ist daher nicht vorgesehen", sagte Abelmann. Nun werden die Überlegungen weiter gehen müssen - denn der Bedarf ist ja nachgewiesen.

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