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Der Freitagabend gehört den Jedermännern
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Springe Der Freitagabend gehört den Jedermännern

Heute - vor genau 50 Jahren - wurde das Jedermann-Turnen in Springe aus der Taufe gehoben. Seit mehr als vier Jahrzehnten trainiert die Gruppe an jedem Freitag in der Grundschule Am Ebersberg. Übungsleiter Detlef Richter verrät das Erfolgsrezept: „Ein jeder tut, so viel er kann.“

Die Jedermann-Turngruppe des TSV in den 1970er-Jahren. Foto: privat

Springe. Springe. August Warnecke war es, der sich zusammen mit Richard Purjahn, August Sennholz, Frieda Goldschmitt und Friedrich Deppe nach dem Zweiten Weltkrieg um das sportliche Leben in Springe kümmerte. Während einer Jahresversammlung der Sportfreunde Springe 1967 gründeten sich auf Initiative von Warnecke und Wilhelm Netzel die Jedermänner. Die mehr als 20 Teilnehmer kamen aus allen Berufen mit einem Ziel: ein entspannter Ausgleich vom Alltagsstress. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert - auch der Ablauf des Trainings war annähernd gleich: Aufwärmtraining, gefolgt von Gymnastik auf der Matte und Übungen mit Geräten, bevor das Volleyballspiel den Teilnehmern die letzten Reserven entlockt.

Doch es ist nicht nur der Sport, der die Gruppe zusammenhält: Die Männer treffen sich zu Grillabenden oder Geburtstagsfeiern. „Für die meisten ist der Freitag gar nicht mehr wegzudenken, sogar private Termine werden verschoben, denn der Freitagabend gehört nun mal den Jedermännern“, betont Richter. Was vor 50 Jahren mit Warnecke begann - wird auch heute noch, an gleicher Stelle und am gleichen Wochentag von Richter weitergeführt. „Wir betreiben hier keinen Leistungssport, bei uns kann sich jeder nach seiner eigenen Fähigkeit und Belastbarkeit sportlich betätigen.“

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