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Velbers Kita ist für junge Forscher richtig
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Velber Velbers Kita ist für junge Forscher richtig

Die Förderung von sozialer Kompetenz und Sprache ist in Seelzes Kinderbetreuung fest verankert. In Velbers Kita Spatzennest wird zudem Mathematik, Naturwissenschaft und Technik kleinen Kindern spielerisch begreifbar gemacht. Dafür ist die Einrichtung als "Haus der jungen Forscher" ausgezeichnet worden.

Erwin Jordan (rechts), Sozialdezernent der Region, überreicht Kita Leiterin Yvonne Kortekamp die Zertifizierungsurkunde "Haus der kleinen Forscher".

Quelle: PATRICIA CHADDE

Velber. Das Zertifikat, das in Niedersachsen bislang 393-mal vergeben worden ist, hat das Spatzennest als erste Kindertagesstätte in Seelze erhalten. Leiterin Yvonne Kortekamp beschreibt eines der kindgerechten Experimente und erstaunt damit sogar Erwin Jordan, den Dezernenten für soziale Infrastruktur der Region. "Was passiert, wenn man ein rohes Ei in Essigessenz einlegt?", so eine typische Fragestellung für junge Forscher. Die können dann im Verlauf mehrerer Tage beobachten, wie sich die kalkhaltige Eierschale komplett auflöst und nach 72 Stunden ein gummiartiges, schalenloses Ei in der Flüssigkeit liegt. Auch Seelzes Bürgermeister Detlef Schallhorn ist von dem Ergebnis überrascht und erfährt im "Haus der jungen Forscher" außerdem, dass Spritzen für Kinder ganz geläufig sind, während die Funktionsweise einer Pipette für Drei- bis Sechsjährige an Zauberei grenzt.

Durch anschauliche Materialien und einen Experimentierwagen gelingt es den speziell geschulten Kita-Mitarbeitern Manuela Ott, Majana Hülke, Astrid Scheunert, Sonja Bezani und Tobias Struss die kindliche Neugier ebenso wie den Forscherdrang der Kinder in Richtung Naturwissenschaft zu lenken. Auch das Verständnis für Technik und Mathematik wird in Velber spielerisch gefördert. Als besonders engagierte Einrichtung wurde der Kita Spatzennest deshalb eine besondere Ehre zuteil: sie ist als "Haus der jungen Forscher" für zwei Jahre zertifiziert und kann mit einem bundesweit einheitlichen Gütesiegel auf ihre Kompetenzen aufmerksam machen. "Ist das Schild denn auch wetterfest, so dass wir es im Eingangsbereich aufhängen können?", fragt Yvonne Kortekamp. Das weiß Erwin Jordan nicht so genau, aber die in Beobachtung geschulten Mitarbeiter und Kinder werden es herausfinden. In zwei Jahren können sie sich wieder bewerben - bis jetzt sind sie allerdings Seelzes einzige Tagesstätte mit diesem besonderen Leistungsmerkmal.

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Von PATRICIA CHADDE

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