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Wertstoffinsel Humboldtstraße wird verlegt
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Seelze Wertstoffinsel Humboldtstraße wird verlegt

Die Wertstoffinsel an der Humboldtstraße wird aufgegeben. Grund ist, dass die Stadt das Grundstück für die geplante Erweiterung der Regenbogenschule braucht. Nach Einschätzung des Ortsrates könnten die Sammelcontainer an der Ahornstraße oder am Einkaufszentrum Hannoversche Straße aufgestellt werden.

Sowohl der Containerplatz als auch der dahinter liegende Spielplatz sollen für die Erweiterung der Regenbogenschule (im Hintergrund) weichen.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Die Wertstoffinsel mit Containern für Papier und Altglas liegt gegenüber dem Obentraut-Denkmal an der Humboldtstraße. Der Ortsrat habe der Aufgabe des Wertstoffplatzes bereits zugestimmt, sagte Ortsbürgermeister Alfred Blume. Während auf die Papiercontainer unter Umständen verzichtet werden könne, weil Papier auch in Säcken vor die Haustür gestellt werden kann, seien die Altglasbehälter unverzichtbar. Der Ortsrat habe sich bereits mit möglichen Alternativ-Standorten beschäftigt. Denkbar sei die Aufstellung der Container im Bereich Ahornweg, wo es immer wieder Probleme mit parkenden Lastwagen gibt. Eine zweite Möglichkeit sei, die Behälter im Bereich des Aldi- und Edeka-Marktes an der Hannoverschen Straße zu platzieren. "Wer zum Einkaufen fährt, kann so bequem seine leeren Flaschen entsorgen", sagt Blume. Schließlich hole der Kunde sich seine Ware ohnehin aus den Geschäften und könne sie dann auch bei seinem nächsten Einkauf in den Container werfen. Für weniger sinnvoll habe der Ortsrat dagegen eine Verlegung des Containerplatzes in den Bereich am Schützenhaus gehalten, und auch der Bahnhof sei wegen der vielen dort benötigten Parkplätze nicht geeignet.

Voraussichtlich würden auf dem jetzt noch den Wertstoffcontainern beanspruchten Platz neue Stellplätze für die Schule entstehen, sagte Blume. Die Stadt will die Regenbogenschule erweitern, weil die Schülerzahlen stark gestiegen sind und bereits Container aufgestellt werden mussten. Auch eine Mensa ist geplant, weil sich die Nutzung der Mensa des Schulzentrums durch die Grundschüler nicht bewährt hat. Doch das 8092 Quadratmeter große Grundstück der Schule lässt keine Erweiterungsmöglichkeiten zu. Deshalb soll auch der angrenzende Spielplatz und der Containerplatz mit zusammen 1995 Quadratmetern genutzt werden. Beide Flächen sind im Besitz der Stadt.

Sowohl der Containerplatz als auch der dahinter liegende Spielplatz sollen für die Erweiterung der Regenbogenschule (im Hintergrund) weichen.

Quelle: Thomas Tschörner

Von Thomas Tschörner

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