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Der Stadtgeschichte eng verbunden
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Gehrden Der Stadtgeschichte eng verbunden

Rundum zufrieden sind die Mitglieder des Heimatbundes Gehrden. Neben zahlreichen historischen Vorträgen, geselligen Treffen und Tagesfahrten haben einige Mitglieder auch die wichtige Archivarbeit für die Stadt Gehrden übernommen.

Der Vorstand des Heimatbundes mit Fred Ebeling, Waltraud Achilles und Dieter Mahlert. Es fehlt Peter Lübcke.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Wichtige Beiträge zur Lokal- und Stadtgeschichte will der Heimatbund leisten. Und dafür wird auch schon mal in die Vereinskasse gegriffen. Etwa 1000 Euro hat der Heimatbund in eine Info-Tafel am Holle-Denkmal auf dem Gehrdener Berg investiert. „Das ist gut angelegtes Geld, weil wir damit auf historische Dinge in der Stadt hinweisen“, sagte der Vorsitzende Dieter Mahlert bei der Jahresversammlung am Dienstagabend. Auch die Herausgabe der Gelben Hefte, in denen sich Mitglieder des Vereins mit geschichtlichen Begebenheit am Burgberg befassen, trägt ihren Teil dazu bei, dass die Stadtgeschichte nicht in Vergessenheit gerät. Höhepunkte des vergangenen Jahres war die Organisation der Jahresversammlung des Heimatbundes Niedersachsen auf dem Untergut Lenthe, und ein Lichtbilderabend mit historischen Aufnahmen aus Gehrden. 200 Gäste kamen in den Bürgersaal. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagte Mahlert. Eine Neuauflage ist für Oktober geplant. Dann mit Fotos vom Gehrdener Berg. Mitglieder des Heimatbundes betreuen seit einigen Jahren auch das Archiv der Stadt. Mit Hans Joachim Hentschel und Hartmut Neumann gibt es zwei von der Stadt berufene Archivbeauftragte. „Wir sammeln wichtige Informationen für die nächsten Generationen“, sagte Hentschel. Gut 2000 Dokumente von 1517 bis 1974 und mehr als 200 Landkarten und Pläne sind im Keller des Rathauses inzwischen gesichtet, sortiert, strukturiert und archiviert werden. Im nächsten Schritt sollen die Dokumente ab 1973 in das Archiv übernommen werden. „Wir befinden uns in einem dynamischen Prozess“, betonte Hentschel. Seit mehr als 70 Jahren gibt es den Heimatbund und 122 Frauen und Männer gehören ihm an. „Wir sind zwar gut aufgestellt, aber sollten dennoch darüber nachdenken, wie wir neue Mitglieder finden können“, sagte Mahlert. Gerade Menschen im Rentenalter, die Zeit haben, seien beim Heimatbund gut aufgehoben. Unter anderem wird überlegt, Neubürger anzusprechen, einen Flyer zu entwerfen, sowie Stadtführungen und Tagesfahrten mit dem Bus anzubieten.

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