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Vorösterliche Parkplatzsuche in Thönse
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Burgwedel Vorösterliche Parkplatzsuche in Thönse

An der frisch als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesenen Straße An der Miere in Thönse ist am Vorabend von Karfreitag Dampf aus dem Kessel abgelassen worden – etwas zumindest. Ordnungsamt, Ortsrat und Anlieger haben sich auf Parkplatzsuche begeben. Ein kleiner Erfolg zeichnete sich am Ende ab.

Thönses Ortsbürgermeister Heinz Theo Rockahr (2. von rechts) ist sich mit den Anliegern einig: Da ist doch noch Platz für einen Parkplatz.

Quelle: Martin Lauber

Thönse. Sauer sind besonders die Alt-Anlieger auf der Südseite, dass die Stadt nur zehn Parkplätze aufs gerumpelte Pflaster malen ließ – zu wenige, so die Kritik. Zusätzlich zum Vorwurf der Parkraumvernichtung monierte Anliegerin Anja Raue, ohne Vorwarnung hätten die Hausbesitzer keine Chance gehabt, sofern überhaupt möglich, für Ersatzparkraum auf ihren Grundstücken zu sorgen.

„Wir sind hier, um eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden“, versprach Ordnungsamtsleiterin Andrea Stroker. Für die Spielstraße sei nicht die Stadt, sondern die Region verantwortlich, die sie auf Antrag eines Anliegers angeordnet habe. „Von uns aus hätte alles beim Alten bleiben können.“ Nun denn: An der Vorschrift, dass in verkehrsberuhigten Bereichen allein auf markierten Flächen geparkt werden darf, sei nicht zu rütteln. Andererseits war nicht zu übersehen, dass bisher nicht alle Parkplatzressourcen genutzt werden. Unter anderem dank des Verzichts auf eine Gartenpforte hier und eine Zufahrt dort war die vorösterliche Parkplatzsuche von einem gewissen Erfolg gekrönt: Drei zusätzliche öffentliche Stellplätze sicherte Stroker ad hoc zu. Zwei weitere seien von einer Prüfung abhängig, denn: Einfach mal so Abstandsvorschriften ignorieren, das könne die Stadt nicht.

Strubuschweg wird umgestaltet

Der Planung für die Umgestaltung des Strubuschweges hat der Ortsrat nun offiziell zugestimmt. Auf der Westseite soll der Randstreifen mit Rasengittersteinen befestigt werden. Auf denen kann geparkt werden, zwischen ihnen kann aber auch Grün sprießen und Regen versickern. Neben allen Hofeinfahrten sind kleine Mulden vorgesehen, die überschüssiges Regenwasser auffangen. Die Fläche vor dem auf Feldsteinen stehenden Baudenkmal mit der Hausnummer 2 wird bepflanzt. Die Grünfläche auf der Ostseite bleibt erhalten. Auf einem Meter Breite soll sie aber neu profiliert werden. Ein Streifen Schotterrasen soll vorbeugen, dass Autos und Traktoren, die den Grünstreifen überfahren, nicht neue Mulden neben der Straße entstehen lassen.

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