Menü
Kein Barsinghäuser soll im Regen stehen
Klein Mittel Groß

Barsinghausen Kein Barsinghäuser soll im Regen stehen

Damit im Fall plötzlicher Schauer kein Besucher der Innenstadt mehr im Regen stehen muss, hat sich die City-Gruppe des Vereins Unser Barsinghausen eine besondere Aktion ausgedacht. In vielen Geschäften in der Innenstadt wird es bald kostenlose Regenschirme geben, die Kunden bei schlechtem Wetter leihweise nutzen können.

Unser Barsinghausen-Vorsitzender Hendrik Mordfeld (zweiter von links) und seine Mitstreiter freuen sich, dass die Leihschirme ab nächster Woche in den Geschäften zu finden sind.Unser Barsinghausen

Quelle: Johanna Kruse

Barsinghausen. Die Schirme können zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückgebracht werden. „Wir möchten damit zur Kundenfreundlichkeit in Barsinghausen beitragen“, sagt der Vorsitzende Hendrik Mordfeld. Die Doppeldeutigkeit des Slogans „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen!“ wird hier wörtlich genommen. „Natürlich soll in keiner Hinsicht jemand im Regen stehen gelassen werden“, erklärt Mordfeld schmunzelnd. „Die Aktion soll den Service bieten, dass Kunden, die keinen Schirm dabei haben, bei plötzlichem Regen auf einen unserer Schirme zurückgreifen und diesen später an gleicher Stelle oder anderswo einfach wieder abgeben können.“

Für die Aktion hat der Verein 100 grüne Stockschirme in der Druckerei Weinaug mit seinem Logo und dem Motto bedrucken lassen. Die Gesamtkosten betrugen knapp 700 Euro. „Dafür sind die Schirme aber besonders stabil und von guter Qualität“, betont Helmut Feuerhake von der Druckerei, der den Regenschirm getestet hat. Schon in der nächsten Woche sollen die Schirme an die Geschäfte verteilt werden. „Jeder Laden, der mitmachen will, bekommt gerne auch Schirme“, kündigt Mordfeld an. Die Organisatoren hoffen, dass die Schirme nach dem Gebrauch auch wieder den Weg zurück in die Läden finden. „Da ist natürlich die Ehrlichkeit der Kunden gefragt“, betont Mordfeld. „Aber ich hoffe, dass die Aktion gut ankommt und jeder die Chance nutzt, nicht nass zu werden.“

Von Johanna Kruse

E-Mail facebook twitter google+WhatsApp
Voriger Artikel: Langenäcker: Bauarbeiten verzögern sich
Home
Nächster Artikel: Mehr Platz für die Bühnenbauer