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Fast fünf Hektar groß: Hier entsteht ein neuer Wald
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Wülferode Fast fünf Hektar groß: Hier entsteht ein neuer Wald

Südlich der Wülferoder Wohnsiedlung entsteht auf einer 15 000 Quadratmeter großen Fläche seit vergangenem Donnerstag ein neuer Wald. Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Stadt haben bereits 1550 Bäume und 500 Sträucher gepflanzt.

Zwischen L388 und A7 entsteht ein neuer Wald, in den nächsten Tagen werden rund 1600 Bäume (Eichen, Linden und Hainbuchen) sowie 500 Sträucher gepflanzt.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Das Areal, auf dem der neue Wald entsteht, befindet sich zwischen der Landesstraße 388 und der Autobahn 7 und gehört der Stadt. Es wurde bislang als Acker bewirtschaftet.

Es wurden vorwiegend Stieleichen in die Erde gesetzt, dazu Hainbuchen und Winterlinden - wegen der Zusammensetzung der Baumarten im benachbarten Bockmerholz und der örtlichen Bodenverhältnisse. Die insgesamt 1550 Bäume sind zwischen 1,20 und 1,50 Meter hoch. Dank größerer Pflanzabstände gibt es zudem Raum für Gehölze, die sich aus den Samen der angrenzend wachsenden Bäume wie Eichen, Buchen, Eschen, Erlen, Birken und Weiden selbst ansiedeln. Der Waldrand wird leicht geschwungen und erhält einen Saum aus Sträuchern wie Haselnuss, Weißdorn und Wildrose. Eine Baumreihe aus Stieleichen entlang des Wirtschaftswegs markiert die Südgrenze des neuen Waldes.

Der Wald ist als Ersatz für Gehölz und Bäume angelegt, die wegen der Sanierung der Eisenbahnbrücken der Deutschen Bahn im Bereich Tiergarten und Hermann-Löns-Park weichen mussten. Nach dem Naturschutzgesetz sind für diese Verluste in größerem Umfang neue Gehölze zu pflanzen. Weil die Pflanzungen aus Platzgründen nicht vollständig im Hermann-Löns-Park und auf den Grünflächen zwischen Bahnlinie und Tiergarten untergebracht werden können, wurde unter anderem die Ackerfläche in Wülferode umgewandelt.

Die Deutsche Bahn trägt sämtliche Kosten für die Pflanzung - einschließlich des Grundstückspreises. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat den neuen Wald geplant und kümmert sich auch um die künftige Pflege des Waldes. In den kommenden zwei Jahren werden im Bereich südlich des Stadtteils weitere stadteigene Ackerflächen als Ersatzmaßnahmen für mehrere bebaute Gebiete in Wald umgewandelt. Insgesamt entsteht so ein fast fünf Hektar großer neuer Wald.

Von Johanna Stein

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